ベンヤミンの『言語一般、および人間の言語について』をAI(Claude4)に翻訳してもらいました.
原文の出典:https://www.projekt-gutenberg.org/benjamin/sprache/chap01.html
Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen(言語一般について、および人間の言語について)
Jede Äußerung menschlichen Geisteslebens kann als eine Art der Sprache aufgefaßt werden, und diese Auffassung erschließt nach Art einer wahrhaften Methode überall neue Fragestellungen. Man kann von einer Sprache der Musik und der Plastik reden, von einer Sprache der Justiz, die nichts mit denjenigen, in denen deutsche oder englische Rechtssprüche abgefaßt sind, unmittelbar zu tun hat, von einer Sprache der Technik, die nicht die Fachsprache der Techniker ist. Sprache bedeutet in solchem Zusammenhang das auf Mitteilung geistiger Inhalte gerichtete Prinzip in den betreffenden Gegenständen: in Technik, Kunst, Justiz oder Religion. Mit einem Wort: jede Mitteilung geistiger Inhalte ist Sprache, wobei die Mitteilung durch das Wort nur ein besonderer Fall, der der menschlichen, und der ihr zugrunde liegenden oder auf ihr fundierten (Justiz, Poesie), ist. Das Dasein der Sprache erstreckt sich aber nicht nur über alle Gebiete menschlicher Geistesäußerung, der in irgendeinem Sinn immer Sprache innewohnt, sondern es erstreckt sich auf schlechthin alles. Es gibt kein Geschehen .oder Ding weder in der belebten noch in der unbelebten Natur, das nicht in gewisser Weise an der Sprache teilhätte, denn es ist jedem wesentlich, seinen Inhalt mitzuteilen. Eine Metapher aber ist das Wort »Sprache« in solchem Gebrauche durchaus nicht. Denn es ist eine volle inhaltliche Erkenntnis, daß wir uns nichts vorstellen können, das sein geistiges Wesen nicht im Ausdruck mitteilt; der größere oder geringere Bewußtseinsgrad, mit dem solche Mitteilung scheinbar (oder wirklich) verbunden ist, kann daran nichts ändern, daß wir uns völlige Abwesenheit der Sprache in nichts vorstellen können. Ein Dasein, welches ganz ohne Beziehung zur Sprache wäre, ist eine Idee: aber diese Idee läßt sich auch im Bezirk der Ideen, deren Umkreis diejenige Gottes bezeichnet, nicht fruchtbar machen.
人間の精神生活のあらゆる表出は、一種の言語として理解することができます。そして、この理解は真の方法のように、至るところで新しい問題設定を開いてくれます。人は音楽の言語や造形芸術の言語について語ることができますし、法の言語について語ることもできます。この法の言語は、ドイツ語や英語で判決文が書かれている言語とは直接的には何の関係もありません。また、技術者の専門用語ではない技術の言語について語ることもできます。このような文脈において言語が意味するのは、該当する対象における精神的内容の伝達に向けられた原理のことです。つまり、技術、芸術、法、あるいは宗教における原理です。一言で言えば、精神的内容のあらゆる伝達が言語なのです。ここで、言葉による伝達は特殊な場合にすぎません。それは人間的な伝達であり、そしてそれを基礎とするか、それに基づいて成り立つもの(法、詩)の伝達です。しかし言語の存在は、人間の精神表出のあらゆる領域にわたって広がっているだけではありません。人間の精神表出には何らかの意味で常に言語が内在しているのですが、言語の存在はそれだけでなく、まったくすべてのものにまで広がっています。生きた自然においても生きていない自然においても、何らかの仕方で言語に参与していない出来事や事物は存在しません。なぜなら、すべてのものにとって、自らの内容を伝達することが本質的だからです。しかし、このような用法における「言語」という言葉は、決して比喩ではありません。なぜなら、自らの精神的本質を表現において伝達しないものは何も思い浮かべることができない、ということは完全に内容のある認識だからです。そのような伝達が見かけ上(あるいは実際に)結びついている意識の程度が大きかろうと小さかろうと、そのことは、私たちが言語の完全な不在を何においても思い浮かべることができないという事実を変えることはありません。言語との関係をまったく持たない存在というのは一つの理念です。しかし、この理念は、理念の領域においても、その範囲を神の理念が示しているような領域においても、実り豊かなものにすることはできません。
Nur soviel ist richtig, daß in dieser Terminologie jeder Ausdruck, sofern er eine Mitteilung geistiger Inhalte ist, der Sprache beigezählt wird Und allerdings ist der Ausdruck seinem ganzen und innersten Wesen nach nur als Sprache zu verstehen; andererseits muß man, um ein sprachliches Wesen zu verstehen, immer fragen, für welches geistige Wesen es denn der unmittelbare Ausdruck: sei. Das heißt: die deutsche Sprache z. B. ist keineswegs der Ausdruck für alles, was wir durch sie – vermeintlich – ausdrücken können, sondern sie ist der unmittelbare Ausdruck dessen, was sich in ihr mitteilt. Dieses »Sich« ist ein geistiges Wesen. Damit ist es zunächst selbstverständlich, daß das geistige Wesen, das sich in der Sprache mitteilt, nicht die Sprach sondern etwas von ihr zu Unterscheidendes ist. Die Ansicht, daß das geistige Wesen eines Dinges eben in seiner Sprache besteht – diese Ansicht als Hypothesis verstanden, ist der große Abgrund, dem alle Sprachtheorie zu verfallen droht, und über, gerade über ihm sich schwebend zu erhalten ist ihre Aufgabe. Die Unterscheidung zwischen dem geistigen Wesen und dem sprachlichen, in dem es mitteilt, ist die ursprünglichste in einer sprachtheoretischen Untersuchung, und es scheint dieser Unterschied so unzweifelhaft zu sein, daß vielmehr die oft behauptete Identität zwischen dem geistigen und sprachlichen Wesen eine tiefe und unbegreifliche Paradoxie bildet, deren Ausdruck man in dem Doppelsinn des Wortes Logos gefunden hat. Dennoch hat diese Paradoxie als Lösung ihre Stelle im Zentrum der Sprachtheorie, bleibt aber Paradoxie und da unlösbar, wo sie am Anfang steht.
ただ正しいのは、この専門用語法において、あらゆる表現が、それが精神的内容の伝達である限り、言語に数え入れられるということです。そして確かに、表現はその全体的で最も内奥の本質において、言語としてのみ理解されるべきものです。他方で、ある言語的本質を理解するためには、それがいったいどの精神的本質の直接的な表現なのかを常に問わなければなりません。つまり、たとえばドイツ語は、私たちがそれを通じて表現できると推定されるすべてのものの表現では決してなく、それ自身において伝達されるもののの直接的な表現なのです。この「それ自身」は一つの精神的本質です。このことによって、言語において伝達される精神的本質は、言語そのものではなく、言語から区別されるべき何かであるということが、まず当然のこととして明らかになります。ある事物の精神的本質がまさにその言語に存するという見解—この見解を仮説として理解すれば、これはすべての言語理論が陥る恐れのある大きな深淵であり、まさにその深淵の上に浮遊し続けることが言語理論の課題なのです。精神的本質と、それが伝達される言語的本質との区別は、言語理論的研究において最も根源的なものです。そして、この区別はあまりに疑いようがないように思われるので、むしろしばしば主張される精神的本質と言語的本質との同一性が、深く理解しがたい逆説を形成しています。この逆説の表現は、ロゴスという言葉の二重の意味において見出されてきました。それでもなお、この逆説は解決として言語理論の中心に位置を占めています。しかし、それが最初に置かれる場合には、逆説のまま留まり、そこでは解決不可能なのです。
Was teilt die Sprache mit? Sie teilt das ihr entsprechende geistige Wesen mit. Es ist fundamental zu wisse n, daß dieses geistige Wesen sich in der Sprache mitteilt und nicht durch die Sprache. Es gibt also keinen Sprecher der Sprachen, wenn man damit den meint, der durch diese Sprachen sich mitteilt. Das geistige Wesen teilt sich in einer Sprache und nicht durch eine Sprache mit – das heißt: es ist nicht von außen gleich dem sprachlichen Wesen: Das geistige Wesen ist mit dem sprachlichen identisch, nur sofern es mitteilbar ist. Was an einem geistigen Wesen mitteilbar ist, das ist sein sprachliches Wesen. Die Sprache teilt also das jeweilige sprachliche Wesen der Dinge mit, ihr geistiges aber nur, sofern es unmittelbar im sprachlichen beschlossen liegt, sofern es mitteilbar ist.
言語は何を伝達するのでしょうか。言語は、それに対応する精神的本質を伝達します。この精神的本質が言語を通じてではなく、言語において伝達されるということを知ることが根本的に重要です。したがって、もしそれによって、これらの言語を通じて自らを伝達する者を意味するならば、言語の話し手は存在しません。精神的本質は一つの言語を通じてではなく、一つの言語において伝達されます。つまり、精神的本質は外部から言語的本質と同じなのではありません。精神的本質は言語的本質と同一ですが、それは伝達可能である限りにおいてのみです。ある精神的本質において伝達可能なもの、それがその言語的本質なのです。したがって言語は、事物のそれぞれの言語的本質を伝達し、しかし事物の精神的本質については、それが直接的に言語的本質の内に含まれている限りにおいて、つまり伝達可能である限りにおいてのみ伝達するのです。
Die Sprache teilt das sprachliche Wesen der Dinge mit. Dessen klarste Erscheinung ist aber die Sprache selbst. Die Antwort auf die Frage: was teilt die Sprache mit? lautet also: Jede Sprache teilt sich selbst mit. Die Sprache dieser Lampe z. B. teilt nicht die Lampe mit (denn das geistige Wesen der Lampe, sofern es mitteilbar ist, ist durchaus nicht die Lampe selbst), sondern: die Sprach-Lampe, die Lampe in der Mitteilung, die Lampe im Ausdruck. Denn in der Sprache verhält es sich so: Das sprachliche Wesen der Dinge ist ihre Sprache. Das Verständnis der Sprachtheorie hängt davon ab, diesen Satz zu einer Klarheit zu bringen, die auch jeden Schein einer Tautologie in ihm vernichtet. Dieser Satz ist untautologisch, denn er bedeutet: das, was an einem geistigen Wesen mitteilbar ist, ist seine Sprache. Auf diesem »ist« (gleich »ist unmittelbar«) beruht alles. – Nicht, was an einem geistigen Wesen mitteilbar ist, erscheint am klarsten in seiner Sprache, wie noch eben im Übergange gesagt wurde, sondern dieses Mitteilbare ist unmittelbar die Sprache selbst. Oder: die Sprache eines geistigen Wesens ist unmittelbar dasjenige, was an ihm mitteilbar ist. Was an einem geistigen Wesen mitteilbar ist, in dem teilt es sich mit; das heißt: jede Sprache teilt sich selbst mit. Oder genauer: jede Sprache teilt sich in selbst mit, sie ist im reinsten Sinne das »Medium« der Mitteilung. Das Mediale, das ist die Unmittelbarkeit aller geistigen Mitteilung, ist das Grundproblem der Sprachtheorie, und wenn man diese Unmittelbarkeit magisch nennen will, so ist das Urproblem der Sprache ihre Magie. Zugleich deutet das Wort von der Magie der Sprache auf ein anderes: auf ihre Unendlichkeit. Sie ist durch die Unmittelbarkeit bedingt. Denn gerade, weil durch die Sprache sich nichts mitteilt, kann, was in der Sprache sich mitteilt, nicht von außen beschränkt oder gemessen werden, und darum wohnt jeder Sprache ihre inkommensurable einziggeartete Unendlichkeit inne. Ihr sprachliches Wesen, nicht ihre verbalen Inhalte bezeichnen ihre Grenze.
言語は事物の言語的本質を伝達します。しかし、その最も明瞭な現れは言語自身です。「言語は何を伝達するのか」という問いへの答えは、したがって次のようになります。すべての言語は自分自身を伝達するのです。たとえば、このランプの言語は、ランプを伝達するのではありません(なぜなら、ランプの精神的本質は、それが伝達可能である限りにおいて、決してランプ自身ではないからです)。そうではなく、言語ランプ、伝達におけるランプ、表現におけるランプを伝達するのです。なぜなら、言語においては次のように関係しているからです。事物の言語的本質は、それらの言語なのです。言語理論の理解は、この文を明瞭にすることにかかっています。その明瞭さは、この文における同語反復のあらゆる外見をも破壊するようなものでなければなりません。この文は同語反復的ではありません。なぜなら、この文が意味しているのは、ある精神的本質において伝達可能なもの、それがその言語である、ということだからです。この「である」(「直接的にである」と同じ)の上に、すべてが基づいています。ある精神的本質において伝達可能なものが、その言語において最も明瞭に現れる、というのではありません。先ほど移行部分で言われたのはそのようなことでした。そうではなく、この伝達可能なものが直接的に言語自身なのです。あるいは、ある精神的本質の言語は、直接的に、その本質において伝達可能なものなのです。ある精神的本質において伝達可能なもの、その中でその本質は自らを伝達します。つまり、すべての言語は自分自身を伝達するのです。あるいはより正確に言えば、すべての言語は自分自身の内で自らを伝達します。言語は最も純粋な意味で伝達の「媒体」なのです。この媒体的なもの、つまりすべての精神的伝達の直接性が、言語理論の根本問題です。そして、もしこの直接性を魔術的と呼びたいのであれば、言語の根源問題はその魔術なのです。同時に、言語の魔術という言葉は、別のことを示しています。それは言語の無限性です。無限性は直接性によって条件づけられています。なぜなら、まさに言語を通じては何も伝達されないがゆえに、言語において伝達されるものは、外部から制限されたり測定されたりすることができず、それゆえにすべての言語には、測定不可能で独特な無限性が内在しているのです。言語の限界を示すのは、その言語的本質であって、その言葉の内容ではありません。
Das sprachliche Wesen der Dinge ist ihre Sprache; dieser Satz auf den Menschen angewandt besagt: Das sprachliche Wesen des Menschen ist seine Sprache. Das heißt: Der Mensch teilt sein eignes geistiges Wesen in seiner Sprache mit. Die Sprache des Menschen spricht aber in Worten. Der Mensch teilt also sein eignes geistiges Wesen (sofern es mitteilbar ist) mit, indem er alle anderen Dinge benennt. Kennen wir aber noch andere Sprachen, welche die Dinge benennen? Man wende nicht ein, wir kennten keine Sprache außer der des Menschen, das ist unwahr. Nur keine benennende Sprache kennen wir außer der menschlichen; mit einer Identifizierung von benennender Sprache mit Sprache überhaupt beraubt sich die Sprachtheorie der tiefsten Einsichten. – Das sprachliche Wesen des Menschen ist also, daß er die Dinge benennt.
事物の言語的本質はそれらの言語です。この文を人間に適用すると、次のようになります。人間の言語的本質は人間の言語です。つまり、人間は自分自身の精神的本質を自分の言語において伝達するのです。しかし人間の言語は言葉において語ります。したがって人間は、他のすべての事物を命名することによって、自分自身の精神的本質を(それが伝達可能である限りにおいて)伝達するのです。しかし、私たちは事物を命名する他の言語を知っているでしょうか。私たちは人間の言語以外の言語を知らない、などと異議を唱えてはなりません。それは真実ではありません。私たちが人間の言語以外に知らないのは、命名する言語だけです。命名する言語と言語一般とを同一視することによって、言語理論は最も深い洞察を自ら奪ってしまうのです。したがって、人間の言語的本質とは、人間が事物を命名するということなのです。
Wozu benennt? Wem teilt der Mensch sich mit? – Aber ist diese Frage beim Menschen eine andere als bei anderen Mitteilungen (Sprachen)? Wem teilt die Lampe sich mit? Das Gebirge? Der Fuchs? – Hier aber lautet die Antwort: dem Menschen. Das ist kein Anthropomorphismus. Die Wahrheit dieser Antwort erweist sich in der Erkenntnis und vielleicht auch in der Kunst. Zudem: wenn Lampe und Gebirge und der Fuchs sich dem Menschen nicht mitteilen würden, wie sollte er sie dann benennen? Aber er benennt sie; er teilt sich mit, indem er sie benennt. Wem teilt er sich mit?
何のために命名するのでしょうか。人間は誰に対して自らを伝達するのでしょうか。しかし、この問いは人間において、他の伝達(言語)におけるのとは異なる問いなのでしょうか。ランプは誰に対して自らを伝達するのでしょうか。山は、キツネは誰に対して。しかし、ここでの答えは次のとおりです。人間に対してです。これは擬人法ではありません。この答えの真理は、認識において、そしておそらく芸術においても証明されます。さらに、もしランプと山とキツネが人間に対して自らを伝達しないとすれば、人間はどうやってそれらを命名することができるでしょうか。しかし人間はそれらを命名します。人間はそれらを命名することによって自らを伝達するのです。人間は誰に対して自らを伝達するのでしょうか。
Ehe diese Frage zu beantworten ist, gilt es noch einmal zu prüfen: Wie teilt der Mensch sich mit? Es ist ein tiefer Unterschied zu machen, eine Alternative zu stellen, vor der mit Sicherheit die wesentlich falsche Meinung von der Sprache sich verrät. Teilt der Mensch sein geistiges Wesen durch die Namen mit, die er den Dingen gibt? Oder in ihnen? In der Paradoxie dieser Fragestellung liegt ihre Beantwortung. Wer da glaubt, der Mensch teile sein geistiges Wesen durch die Namen mit, der kann wiederum nicht annehmen, daß es sein geistiges Wesen sei, das er mitteile, – denn das geschieht nicht durch Namen von Dingen, also durch Worte, durch die er ein Ding bezeichnet. Und er kann wiederum nur annehmen, er teile eine Sache anderen Menschen mit, denn das geschieht durch das Wort, durch das ich ein Ding bezeichne. Diese Ansicht ist die bürgerliche Auffassung der Sprache, deren Unhaltbarkeit und Leere sich mit steigender Deutlichkeit im folgenden ergeben soll. Sie besagt Das Mittel der Mitteilung ist das Wort, ihr Gegenstand die Sache, ihr Adressat ein Mensch. Dagegen kennt die andere kein Mittel, keinen Gegenstand und keinen Adressaten der Mitteilung. Sie besagt: im Namen teilt das geistige Wesen des Menschen sich Gott mit.
この問いに答える前に、もう一度検討すべきことがあります。人間はどのように自らを伝達するのでしょうか。ここで深い区別をし、一つの選択肢を設定する必要があります。この選択肢の前で、言語についての本質的に誤った意見が確実に正体を現すのです。人間は、自分が事物に与える名前を通じて自分の精神的本質を伝達するのでしょうか。それとも、それらの名前において伝達するのでしょうか。この問いの設定の逆説の中に、その答えがあります。人間が名前を通じて自分の精神的本質を伝達すると信じる者は、今度は、人間が伝達するのが自分の精神的本質だとは想定できません。なぜなら、それは事物の名前を通じて、つまり人間がある事物を指示する言葉を通じて起こるのではないからです。そして、その者は今度は、人間が他の人間に一つの事柄を伝達するのだとしか想定できません。なぜなら、それは私がある事物を指示する言葉を通じて起こるからです。この見解は言語の市民的理解であり、その持続不可能性と空虚さが以下において次第に明瞭になるはずです。この見解が述べるのは次のことです。伝達の手段は言葉であり、その対象は事柄であり、その宛先は人間である、と。それに対して、もう一つの見解は、伝達の手段も、対象も、宛先も知りません。この見解が述べるのは次のことです。名前において、人間の精神的本質は神に対して自らを伝達する、と。
Der Name hat im Bereich der Sprache einzig diesen Sinn und diese unvergleichlich hohe Bedeutung: daß er das innerste Wesen der Sprache selbst ist. Der Name ist dasjenige, durch das sich nichts mehr, und in dem die Sprache, selbst und absolut sich mit teilt. Im Namen ist das geistige Wesen, das sich mitteilt, die Sprache. Wo das geistige Wesen in seiner Mitteilung die Sprache selbst in ihrer absoluten Ganzheit ist, da allein gibt es den Namen, und da gibt es den Namen allein. Der Name als Erbteil Menschensprache verbürgt also, daß die Sprache schlechthin das geistige Wesen des Menschen ist; und nur darum ist das geistiges Wesen des Menschen allein unter allen Geisteswesen restlos mitteilbar. Das begründet den Unterschied der Menschensprache von der Sprache der Dinge. Weil das geistige Wesen des Menschen aber die Sprache selbst ist, darum kann er sich nicht durch ; sie, sondern nur in ihr mitteilen. Der Inbegriff dieser Intensiven Totalität der Sprache als des geistigen Wesens des Menschen ist er Mensch ist der Nennende daran erkennen wir, daß aus ihm die reine Sprache spricht. Alle Natur, sofern’ 7 sie sich mitteilt, teilt sich in der Sprache mit, also letzten Endes im Menschen. Darum ist er der Herr der Natur und kann die Dinge benennen. Nur durch das sprachliche Wesen der Dinge gelangt er aus sich selbst zu deren Erkenntnis – im Namen.
名前は言語の領域において、ただこの意味とこの比類なく高い重要性のみを持ちます。すなわち、名前は言語自身の最も内奥の本質であるということです。名前とは、それを通じてはもはや何も伝達されず、その中で言語が自分自身を絶対的に伝達するもののことです。名前において、伝達される精神的本質は言語なのです。精神的本質がその伝達において言語自身をその絶対的全体性において表すところ、そこにのみ名前が存在し、そこには名前のみが存在します。人間言語の遺産としての名前は、したがって、言語がまったくもって人間の精神的本質であることを保証しています。そして、ただそれゆえに、人間の精神的本質のみが、すべての精神的本質の中で完全に伝達可能なのです。このことが人間言語と事物の言語との違いを根拠づけています。しかし、人間の精神的本質が言語自身であるがゆえに、人間は言語を通じてではなく、ただ言語においてのみ自らを伝達することができるのです。人間の精神的本質としての言語のこの集約的全体性の総体は—人間は命名する者である—このことによって私たちは、人間から純粋な言語が語ることを認識します。すべての自然は、それが自らを伝達する限りにおいて、言語において自らを伝達し、したがって最終的には人間において自らを伝達します。それゆえに人間は自然の主人であり、事物を命名することができるのです。人間は事物の言語的本質を通じてのみ、自分自身から出て、それらの認識に到達するのです—名前において。
Gottes Schöpfung vollendet sich, indem die Dinge ihren Namen vom Menschen erhalten, aus dem im Namen die Sprache allein spricht. Man kann den Namen als die Sprache der Sprache bezeichnen (wenn der Genitiv nicht das Verhältnis des Mittels, sondern des Mediums bezeichnet) und in diesem Sinne ist allerdings, weil er im Namen spricht, der Mensch der Sprecher der Sprache, eben darum auch ihr einziger. In der Bezeichnung des Menschen als des Sprechenden (das ist aber z. B. nach der Bibel offenbar der Namen-Gebende: »wie der Mensch allerlei lebendige Tiere nennen würde, so sollten sie heißen«) schließen viele Sprachen diese metaphysische Erkenntnis ein.
神の創造は、事物が人間から名前を受け取ることによって完成されます。人間からは、名前において言語のみが語るのです。名前を言語の言語と呼ぶことができます(もしこの属格が手段の関係ではなく、媒体の関係を示すならば)。そして、この意味において確かに、人間は名前において語るがゆえに言語の話し手であり、まさにそれゆえに言語の唯一の話し手なのです。人間を話す者として特徴づけることの中に(しかしそれは、たとえば聖書によれば明らかに名前を与える者のことです。「人がすべての生き物をどのように名づけるか、それがその名前となるであろう」)、多くの言語がこの形而上学的認識を含んでいます。
Der Name st aber nicht allein der letzte Ausruf, er ist auch der eigentliche Anruf der Sprache. Damit erscheint im Namen das Wesensgesetz der Sprache, nach dem sich selbst aussprechen und alles andere ansprechen dasselbe ist. Die Sprache – und in ihr ein geistiges Wesen – spricht sich nur da rein aus, wo sie im Namen spricht, das heißt: in der universellen Benennung. So gipfeln im Namen die intensive Totalität der Sprache als des absolut mitteilbaren geistigen Wesens und die extensive Totalität der Sprache als des universell mitteilenden (benennenden) Wesens. Die Sprache ist ihrem mitteilenden Wesen, ihrer Universalität nach, da unvollkommen, wo das geistige Wesen, das aus ihr spricht, nicht in seiner ganzen Struktur sprachliches, das heißt mitteilbares ist. Der Mensch allein hat die nach Universalität und Intensität vollkommene Sprache.
しかし名前は最後の叫びであるだけではなく、言語の真の呼びかけでもあります。これによって名前の中に言語の本質法則が現れます。この法則によれば、自分自身を語り出すことと、他のすべてのものに語りかけることは同じことなのです。言語は—そして言語の中にある精神的本質は—名前において語るところでのみ、つまり普遍的命名においてのみ、純粋に自らを語り出します。このように名前において、絶対的に伝達可能な精神的本質としての言語の集約的全体性と、普遍的に伝達する(命名する)本質としての言語の拡張的全体性とが頂点に達します。言語は、その伝達する本質において、その普遍性において、言語から語る精神的本質がその全構造において言語的な、つまり伝達可能なものでないところでは、不完全です。人間のみが普遍性と集約性において完全な言語を持っています。
Angesichts dieser Erkenntnis ist nun ohne Gefahr der Verwirrung eine Frage möglich, die zwar von höchster metaphysischer Wichtigkeit ist, aber an dieser Stelle in aller Klarheit zunächst als eine terminologische vorgebracht werden kann. Ob nämlich das geistige Wesen – nicht nur des Menschen (denn das ist notwendig) – sondern auch der Dinge und somit geistiges Wesen überhaupt in sprachtheoretischer Hinsicht als sprachliches zu bezeichnen ist. Wenn das geistige Wesen mit dem sprachlichen identisch ist, so ist das Ding seinem geistigen Wesen nach Medium der Mitteilung, und was sich in ihm mitteilt, ist – gemäß dem medialen Verhältnis – eben dies Medium (die Sprache) selbst. Sprache ist dann das geistige Wesen der Dinge. Es wird das geistige Wesen also von vornherein als mitteilbar gesetzt, oder vielmehr gerade in die Mitteilbarkeit gesetzt, und die Thesis: das sprachliche Wesen der Dinge ist mit ihrem geistigen, sofern letzteres mitteilbar ist, identisch, wird in ihrem »sofern« zu einer Tautologie. Einen Inhalt der Sprache gibt es nicht; als Mitteilung teilt die Sprache ein geistiges Wesen, d. i. eine Mitteilbarkeit schlechthin mit. Die Unterschiede der Sprachen sind solche von Medien, die sich gleichsam nach ihrer Dichte, also graduell, unterscheiden; und das in der zwiefachen Hinsicht nach der Dichte des Mitteilenden (Benennenden) und des Mitteilbaren (Namen) in der Mitteilung. Diese beiden Sphären, die rein geschieden und doch vereinigt nur in der Namensprache des Menschen, entsprechen sich natürlich ständig.
この認識に直面して、今や混乱の危険なしに、一つの問いが可能になります。この問いは確かに最高度の形而上学的重要性を持つものですが、この場所においてはまずは専門用語的なものとして、すべての明瞭さをもって提出することができます。すなわち、精神的本質が—人間のそれだけでなく(なぜならそれは必然的だからです)—事物のそれも、したがって精神的本質一般が、言語理論的観点から言語的なものとして特徴づけられるべきかどうか、という問いです。もし精神的本質が言語的本質と同一であるならば、事物はその精神的本質に従って伝達の媒体であり、その中で伝達されるものは—媒体的関係に従って—まさにこの媒体(言語)自身です。そうすると言語は事物の精神的本質なのです。精神的本質は、したがって最初から伝達可能なものとして設定され、あるいはむしろまさに伝達可能性の中に設定されます。そして、「事物の言語的本質は、それらの精神的本質と、後者が伝達可能である限りにおいて同一である」という命題は、その「限りにおいて」において同語反復となります。言語の内容というものは存在しません。伝達として、言語は一つの精神的本質を、つまり端的に一つの伝達可能性を伝達するのです。言語の違いは媒体の違いであり、それらは言わばその密度に従って、つまり段階的に区別されます。そしてそれは、伝達における伝達するもの(命名するもの)の密度と伝達可能なもの(名前)の密度という二重の観点においてです。これら二つの領域は、純粋に分離されながらも人間の名前言語においてのみ統合されており、当然ながら絶えず対応し合っています。
Für die Metaphysik der Sprache ergibt die Gleichsetzung des geistigen mit dem sprachlichen Wesen, welches nur graduelle Unterschiede kennt, eine Abstufung allen geistigen Seins in Gradstufen. Diese Abstufung, die im Inneren des geistigen Wesens selbst stattfindet, läßt sich unter keine obere Kategorie mehr fassen, sie führt daher auf die Abstufung aller geistigen wie sprachlichen Wesen nach Existenzgraden oder nach Seinsgraden, wie sie bezüglich der geistigen schon die Scholastik gewohnt war. Die Gleichsetzung des geistigen mit dem sprachlichen Wesen ist aber in sprachtheoretischer Hinsicht von so großer metaphysischer Tragweite, weil sie auf denjenigen Begriff hinführt, der sich immer wieder wie von selbst im Zentrum der Sprachphilosophie erhoben hat und ihre innigste Verbindung mit der Religionsphilosophie ausgemacht hat. Das ist der Begriff der Offenbarung. – Innerhalb aller sprachlichen Gestaltung waltet der Widerstreit des Ausgesprochenen und Aussprechlichen mit dem Unaussprechlichen und Unausgesprochenen. In der Betrachtung dieses Widerstreites sieht man in der Perspektive des Unaussprechlichen zugleich das letzte geistige Wesen. Nun ist es klar, daß in der Gleichsetzung des geistigen mit dem sprachlichen Wesen dieses Verhältnis der umgekehrten Proportionalität zwischen beiden bestritten wird. Denn hier lautet die Thesis: je tiefer, d. h. je existenter und wirklicher der Geist, desto aussprechlicher und ausgesprochener, wie es denn eben im Sinne dieser Gleichsetzung liegt, die Beziehung zwischen Geist, und Sprache zur schlechthin eindeutigen zu machen, so daß der sprachlich existentester. d. h. fixierteste Ausdruck, das sprachlich Prägnanteste und Unverrückbarste, mit einem Wort: das Ausgesprochenste zugleich das reine Geistige ist. Genau das meint aber der Begriff der Offenbarung, wenn er die Unantastbarkeit des Wortes für die einzige und hinreichende Bedingung und Kennzeichnung der Göttlichkeit des geistigen Wesens, das sich in ihm ausspricht, nimmt. Das höchste Geistesgebiet der Religion ist (im Begriff der Offenbarung) zugleich das einzige, welches das Unaussprechliche nicht kennt. Denn es wird angesprochen im Namen und spricht sich aus als Offenbarung. Hierin aber kündigt sich an, daß allein das höchste geistige Wesen, wie es in der Religion erscheint, rein auf dem Menschen und der Sprache in ihm beruht, während alle Kunst, die Poesie nicht ausgenommen, nicht auf dem allerletzten Inbegriff des Sprachgeistes, sondern auf dinglichem Sprachgeist, wenn auch in seiner vollendeten Schönheit, beruht. »Sprache, die Mutter der Vernunft und Offenbarung, ihr Α und Ω«, sagt Hamann.
言語の形而上学にとって、段階的な違いのみを知る精神的本質と言語的本質の同一視は、すべての精神的存在の段階への区分をもたらします。精神的本質自身の内部で生じるこの段階区分は、もはやいかなる上位カテゴリーの下にも包摂されえず、したがってすべての精神的ならびに言語的本質の存在度ないし存在段階による段階区分へと導きます。これは精神的なものに関して既にスコラ学が慣れ親しんでいたものです。しかし、精神的本質と言語的本質の同一視は、言語理論的観点において極めて大きな形而上学的射程を持ちます。なぜなら、それは、言語哲学の中心に繰り返し自ずから立ち現れ、言語哲学と宗教哲学との最も内密な結合を形成してきたあの概念へと導くからです。それは啓示の概念です。すべての言語的形成の内部では、語られたものと語りうるものが、語りえないものと語られていないものとの対立が支配しています。この対立の考察において、人は語りえないものの観点において同時に最後の精神的本質を見るのです。さて、精神的本質と言語的本質の同一視において、この両者の間の逆比例関係が否定されることは明らかです。なぜなら、ここでの命題は次のとおりだからです。精神がより深く、つまりより存在的でより現実的であればあるほど、それはより語りうるものであり、より語られたものである、と。それはまさにこの同一視の意味するところであり、精神と言語の間の関係をまったく一義的なものにすることなのです。それにより、言語的に最も存在的な、つまり最も固定された表現、言語的に最も簡潔で最も不動なもの、一言で言えば最も語り出されたものが、同時に純粋な精神的なものなのです。まさにこのことを啓示の概念は意味しています。啓示の概念が、言葉の不可侵性を、その中で語る精神的本質の神性の唯一かつ十分な条件ならびに特徴とするときに。宗教の最高の精神領域は(啓示の概念において)同時に語りえないものを知らない唯一の領域です。なぜなら、それは名前において語りかけられ、啓示として自らを語り出すからです。しかし、このことにおいて次のことが告知されています。宗教において現れるような最高の精神的本質のみが、純粋に人間と人間の内にある言語に基づいているということです。これに対して、詩を例外としないすべての芸術は、言語精神の最後の総体ではなく、事物的言語精神に、たとえそれが完成された美においてであっても、基づいているのです。「言語、理性と啓示の母、そのアルファでありオメガである」とハーマンは言っています。
Die Sprache selbst ist in den Dingen selbst nicht vollkommen ausgesprochen. Dieser Satz hat einen doppelten Sinn nach der übertragenen und der sinnlichen Bedeutung: Die Sprachen der Dinge sind unvollkommen, und sie sind stumm. Den Dingen ist das reine sprachliche Formprinzip – der Laut – versagt. Sie können sich nur durch eine mehr oder minder stoffliche Gemeinschaft einander mitteilen. Diese Gemeinschaft ist unmittelbar und unendlich wie die jeder sprachlichen Mitteilung; sie ist magisch (denn es gibt auch Magie der Materie). Das Unvergleichliche der menschlichen Sprache ist, daß ihre magische Gemeinschaft mit den Dingen immateriell und rein geistig ist, und dafür ist der Laut das Symbol. Dieses symbolische Faktum spricht die Bibel aus, indem sie sagt, daß Gott dem Menschen den Odem einblies: das ist zugleich Leben und Geist und Sprache. – (‘Wenn Wenn im folgenden das Wesen der Sprache auf Grund der ersten Genesiskapitel betrachtet wird, so soll damit weder Bibelinterpretation als Zweck verfolgt noch auch die Bibel an dieser Stelle objektiv als offenbarte Wahrheit dem Nachdenken zugrunde gelegt werden, sondern das, was aus dem Bibeltext in Ansehung der Natur der Sprache selbst sich ergibt, soll aufgefunden werden; und die Bibel ist zunächst in dieser Absicht nur darum unersetzlich, weil diese Ausführungen im Prinzipiellen ihr darin folgen, daß in ihnen die Sprache als eine letzte, nur in ihrer Entfaltung zu betrachtende, unerklärliche und mystische Wirklichkeit vorausgesetzt wird. Die Bibel, indem sie sich selbst als Offenbarung betrachtet, muß notwendig die sprachlichen Grundtatsachen entwickeln. – Die zweite Fassung der Schöpfungsgeschichte, die vom Einblasen des Odems erzählt, berichtet zugleich, der Mensch sei aus Erde gemacht worden. Dies ist in der ganzen Schöpfungsgeschichte die einzige Stelle, an der von einem Material des Schöpfers die Rede ist, in welchem dieser seinen Willen, der sonst doch wohl unmittelbar schaffend gedacht ist, ausdrückt. Es ist in dieser zweiten Schöpfungsgeschichte die Erschaffung des Menschen nicht durch das Wort geschehen: Gott sprach – und es geschah –, sondern diesem nicht aus dem Worte geschaffenen Menschen wird nun die Gabe der Sprache beigelegt, und er wird über die Natur erhoben.
言語自身は事物自身において完全に語り出されてはいません。この文は比喩的意味と感覚的意味に従って二重の意味を持ちます。事物の言語は不完全であり、そして事物は沈黙しています。事物には純粋な言語的形式原理—音響—が拒まれています。事物は多かれ少なかれ物質的な共同体を通じてのみ相互に伝達することができます。この共同体は、あらゆる言語的伝達のそれと同様に、直接的で無限です。それは魔術的です(なぜなら物質の魔術もまた存在するからです)。人間言語の比類なき特徴は、事物との魔術的共同体が非物質的で純粋に精神的であることです。そして、そのために音響がシンボルなのです。この象徴的事実を聖書は語っています。神が人間に息を吹き込んだと言うことによって。それは同時に生命であり精神であり言語なのです。(もし以下において言語の本質が創世記の最初の諸章に基づいて考察されるとしても、それによって聖書解釈を目的として追求するつもりもなければ、この場所で聖書を客観的に啓示された真理として思考の基礎に置くつもりもありません。そうではなく、聖書テキストから言語の本性自体に関して生じることが見出されるべきなのです。そして聖書は、この意図においてまずもって、これらの考察が原理的に聖書に従っているがゆえにかけがえのないものです。つまり、これらの考察において言語が、その展開においてのみ考察されるべき、説明不可能で神秘的な現実として前提されているからです。聖書は、自分自身を啓示として見なすことによって、必然的に言語的根本事実を展開しなければならないのです。息の吹き込みについて語る創世記の第二の記述は、同時に人間が土から造られたと報告しています。これは創世記全体において、創造者の素材について語られている唯一の箇所です。創造者はその素材において、そうでなければ直接的に創造すると考えられている自分の意志を表現するのです。この第二の創世記において、人間の創造は言葉によって起こったのではありません。「神は語った—そしてそれは起こった」ではなく、言葉から創造されなかったこの人間に、今や言語の賜物が与えられ、そして人間は自然の上に高められるのです。)
Diese eigentümliche Revolution des Schöpfungsaktes, wo er sich auf den Menschen richtet, ist aber nicht minder deutlich in der ersten Schöpfungsgeschichte niedergelegt, und in einem ganz anderen Zusammenhange verbürgt er mit gleicher Bestimmtheit den besonderen Zusammenhang zwischen Mensch und Sprache aus dem Akte der Schöpfung heraus. Die mannigfache Rhythmik der Schöpfungsakte des ersten Kapitels läßt doch eine Art Grundform zu, von der allein der den Menschen erschaffende Akt bedeutsam abweicht. Zwar handelt es sich hier nirgends weder bei Mensch noch Natur um eine ausdrückliche Beziehung auf das Material, aus dem sie geschaffen wurden; und ob jeweils in den Worten: »er machte« an ein Schaffen aus Materie etwa gedacht ist, muß hier dahingestellt bleiben. Aber die Rhythmik, nach der sich die Schöpfung der Natur (nach Genesis 1) vollzieht, ist: Es werde – Er machte (schuf) – Er nannte. – In einzelnen Schöpfungsakten (Genesis 1,3; 1,14) tritt allein das »Es werde« auf. In diesem »Es werde« und in dem »Er nannte« am Anfang und Ende der Akte erscheint jedesmal die tiefe deutliche Beziehung des Schöpfungsaktes auf die Sprache. Mit der schaffenden Allmacht der Sprache setzt er ein, und am Schluß einverleibt sich gleichsam die Sprache das Geschaffene, sie benennt es. Sie ist also das Schaffende, und das Vollendende, sie ist Wort und Name. In Gott ist der Name schöpferisch, weil er Wort ist, und Gottes Wort ist er kennen , weil es Name ist. »Und er sah, daß es gut war«, das ist: er hatte es erkannt durch den Namen. Das absolute Verhältnis des Namens zur Erkenntnis besteht allein in Gott, nur dort ist der Name, weil er im innersten mit dem schaffenden Wort identisch ist, das reine Medium der Erkenntnis. Das heißt: Gott machte die Dinge in ihren Namen erkennbar. Der Mensch aber benennt sie maßen der Erkenntnis.
人間に向けられる際の創造行為のこの独特な変革は、第一の創世記においても同様に明瞭に記されており、まったく異なる文脈において、創造の行為から人間と言語との特別な結びつきを同じ確実性をもって保証しています。第一章の創造行為の多様なリズムは、それでも一種の基本形を許容しており、人間を創造する行為のみがそれから意味深く逸脱しています。確かに、ここでは人間においても自然においても、それらが創造された素材への明示的な関係は問題になっていません。そして「彼は造った」という言葉において、素材からの創造が考えられているかどうかは、ここでは未決定のままにしておかなければなりません。しかし、自然の創造が(創世記第一章によれば)従うリズムは次のとおりです。「あれ」—「彼は造った(創造した)」—「彼は名づけた」。個々の創造行為において(創世記1章3節、1章14節)、「あれ」のみが現れます。この「あれ」と行為の始まりと終わりの「彼は名づけた」において、創造行為の言語への深く明瞭な関係が毎回現れます。創造行為は言語の創造的全能をもって始まり、終わりに言語が言わば創造されたものを自分に合体させ、それを命名します。言語はしたがって創造するものであり、完成するものです。言語は言葉であり名前なのです。神において名前は創造的です。なぜなら名前は言葉だからです。そして神の言葉は認識です。なぜならそれは名前だからです。「そして彼はそれが良いと見た」、つまり、彼は名前を通じてそれを認識していたのです。名前と認識の絶対的関係は神においてのみ存在し、そこでのみ名前は、最も内奥において創造する言葉と同一であるがゆえに、認識の純粋な媒体なのです。つまり、神は事物をそれらの名前において認識可能にしたのです。しかし人間は認識に応じてそれらを命名します。
In der Schöpfung es Menschen ist die dreifache Rhythmik der Naturschöpfung einer ganz anderen Ordnung gewichen. In ihr hat also die Sprache eine andere Bedeutung; die Dreiheit des Aktes ist auch hier erhalten, aber um so mächtiger bekundet sich eben im Parallelismus der Abstand: in dem dreifachen: »Er schuf« des Verses 1,27. Gott hat den Menschen nicht aus dem Wort geschaffen, und er hat ihn nicht benannt. Er wollte ihn nicht der Sprache unterstellen, sondern im Menschen entließ Gott die Sprache, die ihm als Medium der Schöpfung gedient hatte, frei aus sich. Gott ruhte, als er im Menschen sein Schöpferisches sich selbst überließ. Dieses Schöpferische, seiner göttlichen Aktualität entledigt, wurde Erkenntnis. Der Mensch ist der Erkennende derselben Sprache, in der Gott Schöpfer ist. Gott schuf ihn sich zum Bilde, er schuf den Erkennenden zum Bilde des Schaffenden. Daher bedarf der Satz: Das geistige Wesen des Manschen ist die Sprache, der Erklärung. Sein geistiges Wesen ist die Sprache, in der geschaffen wurde. Im Wort wurde geschaffen, und Gottes sprachliches Wesen ist das Wort. Alle menschliche Sprache ist nur Reflex des Wortes im Namen. Der Name erreicht so wenig das Wort wie die Erkenntnis die Schaffung. Die Unendlichkeit aller menschlichen Sprache bleibt immer eingeschränkten und analytischen Wesens im Vergleich mit der absoluten uneingeschränkten und schaffenden Unendlichkeit des Gotteswortes.
人間の創造においては、自然創造の三重のリズムがまったく異なる秩序に道を譲っています。その中で言語は異なる意味を持ちます。行為の三重性はここでも保たれていますが、並行関係において距離がより強力に表明されています。1章27節の三重の「彼は創造した」においてです。神は人間を言葉から創造せず、そして人間を命名しませんでした。神は人間を言語に従属させることを望まず、むしろ人間において神は、創造の媒体として自分に仕えていた言語を、自分から自由に解き放ったのです。神は、人間において自分の創造的なものを自分自身に委ねたとき、休息しました。この創造的なもの、その神的現実性を取り去られて、認識となりました。人間は、神がその中で創造者である同じ言語の認識者です。神は人間を自分の像に創造し、認識する者を創造する者の像に創造しました。それゆえ「人間の精神的本質は言語である」という文は説明を必要とします。人間の精神的本質は、その中で創造された言語です。言葉において創造され、そして神の言語的本質は言葉です。すべての人間言語は、名前における言葉の反映にすぎません。名前が言葉に到達しないのは、認識が創造に到達しないのと同じです。すべての人間言語の無限性は、神の言葉の絶対的で無制限で創造的な無限性と比べれば、常に制限された分析的本質のままです。
Das tiefste Abbild dieses göttlichen Wortes und der Punkt, an dem die Menschensprache den innigsten Anteil an der göttlichen Unendlichkeit des bloßen Wortes erlangt, der Punkt, an dem sie nicht endliches Wort und Erkenntnis nicht werden kann: das ist der menschliche Namen. Die Theorie des Eigennamens ist die Theorie von der Grenze der endlichen gegen die unendliche Sprache. Von allen Wesen ist der Mensch das einzige, das seinesgleichen selbst benennt, wie es denn das einzige ist, das Gott nicht benannt hat. Vielleicht ist es kühn, aber kaum unmöglich, den Vers 2,20 in seinem zweiten Teile in diesem Zusammenhang zu nennen: daß der Mensch alle Wesen benannte, »aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre«. Wie denn auch Adam sein Weib, alsobald er es bekommen hat, benennt. (Männin im zweiten Kapitel, Heva im dritten.) Mit der Gebung des Namens weihen die Eltern ihre Kinder Gott; dem Namen, den sie hier geben, entspricht – metaphysisch, nicht etymologisch verstanden – keine Erkenntnis, wie sie die Kinder ja auch neugeboren benennen. Es sollte im strengen Geist auch kein Mensch dem Namen (nach seiner etymologischen Bedeutung) entsprechen, denn der Eigenname ist Wort Gottes in menschlichen Lauten. Mit ihm wird jedem Menschen seine Erschaffung durch Gott verbürgt, und in diesem Sinne ist er selbst schaffend, wie die mythologische Weisheit es in der Anschauung ausspricht (die sich wohl nicht selten findet), daß sein Name des Menschen Schicksal sei. Der Eigenname ist die Gemeinschaft des Menschen mit dem schöpferischen Wort Gottes. (Es ist dies nicht die einzige, und der Mensch kennt noch eine andere Sprachgemeinschaft mit Gottes Wort.) Durch das Wort ist der Mensch mit der Sprache der Dinge verbunden. Das menschliche Wort ist der Name der Dinge. Damit kann die verbunden. Das nicht mehr aufkommen, die der bürgerlichen Ansicht der Sprache entspricht, daß das Wort zur Sache sich zufällig verhalte, daß es ein durch irgendwelche Konvention gesetztes Zeichen der Dinge (oder ihrer Erkenntnis) sei. Die Sprache gibt niemals bloße Zeichen. Mißverständlich ist aber auch die Ablehnung der bürgerlichen durch die mystische Sprachtheorie. Nach ihr nämlich ist das Wort schlechthin das Wesen der Sache. Das ist unrichtig, weil die Sache an sich kein Wort hat, geschaffen ist sie aus Gottes Wort und erkannt in ihrem Namen nach dem Menschenwort. Diese Erkenntnis der Sache ist aber nicht spontane Schöpfung, sie geschieht nicht aus der Sprache absolut uneingeschränkt und unendlich wie diese; sondern es beruht der Name, den der Mensch der Sache gibt, darauf, wie sie ihm sich mitteilt. Im Namen ist das Wort Gottes nicht schaffend geblieben, es ist an einem Teil empfangend, wenn auch sprachempfangend, geworden. Auf die Sprache der Dinge selbst; aus denen wiederum lautlos und in der stummen Magie der Natur das Wort Gottes hervorstrahlt, ist diese Empfängnis gerichtet.
この神的言葉の最も深い写しであり、人間言語が純粋な言葉の神的無限性に最も内密に参与する点、人間言語が有限な言葉と認識にならない点、それが人間の名前です。固有名の理論は、有限な言語と無限な言語の境界についての理論です。すべての存在の中で人間は、同類を自ら命名する唯一の存在であり、それはまた神が命名しなかった唯一の存在でもあります。おそらく大胆でしょうが、ほとんど不可能ではないのは、2章20節をその後半部においてこの文脈で挙げることです。人間がすべての存在を命名したが、「しかし人間のためには、彼のもとにある助け手は見つからなかった」と。そして実際、アダムは妻を、それを得るやいなや命名します(第二章では女、第三章ではエバ)。名前を与えることによって、両親は自分の子供たちを神に奉献します。彼らがここで与える名前には—形而上学的に理解され、語源学的にではなく—いかなる認識も対応しません。というのも、彼らは子供たちを新生児として命名するからです。厳密な精神においては、いかなる人間も(その語源的意味に従って)名前に対応すべきではありません。なぜなら固有名は人間の音響における神の言葉だからです。固有名によって、すべての人間に神による自分の創造が保証され、この意味で人間自身が創造的なのです。神話的知恵が(それはしばしば見られるのですが)、人間の名前が人間の運命であるという直観において語っているとおりです。固有名は人間と神の創造的言葉との共同体です(これは唯一のものではなく、人間は神の言葉との別の言語共同体をも知っています)。言葉を通じて人間は事物の言語と結ばれています。人間の言葉は事物の名前です。これによって、言葉が事柄に対して偶然的に関係する、それが何らかの慣習によって設定された事物(あるいはそれらの認識)の記号である、という言語の市民的見解に対応する見解はもはや生じえません。言語は決して単なる記号を与えることはありません。しかし、市民的理論を神秘的言語理論によって拒否することも誤解を招きます。神秘的言語理論によれば、言葉はまったくもって事柄の本質なのです。これは正しくありません。なぜなら、事柄は自体としては言葉を持たず、事柄は神の言葉から創造され、人間の言葉に従ってその名前において認識されるからです。しかし、この事柄の認識は自発的創造ではありません。それは言語から絶対的に無制限で無限に起こるのではありません。そうではなく、人間が事柄に与える名前は、事柄が人間に自らを伝達する仕方に基づいているのです。名前において神の言葉は創造的であり続けてはいません。それは一部において受容的に、とはいえ言語受容的になったのです。この受胎は事物の言語自身に向けられています。事物からは再び無音で、自然の沈黙した魔術の中で、神の言葉が輝き出るのです。
Für Empfängnis und Spontaneität zugleich, wie sie sich in dieser Einzigartigkeit der Bindung nur im sprachlichen Bereich finden, hat aber die Sprache ihr eigenes Wort, und dieses Wort gilt auch von jener Empfängnis des Namenlosen im Namen. Es ist die Übersetzung der Sprache der Dinge in die des Menschen. Es ist notwendig, den Begriff der Übersetzung in der tiefsten Schicht der Sprachtheorie zu begründen, denn er ist viel zu weittragend und gewaltig, um in irgendeiner Hinsicht nachträglich, wie bisweilen gemeint wird, abgehandelt werden zu können. Seine volle Bedeutung gewinnt er in der Einsicht, daß jede höhere Sprache (mit Ausnahme des Wortes Gottes) als Übersetzung aller anderen betrachtet werden kann. Mit dem erwähnten Verhältnis der Sprachen als dem von Medien verschiedener Dichte ist die Übersetzbarkeit der Sprachen ineinander gegeben. Die Übersetzung ist die Überführung der einen Sprache in die andere durch ein Kontinuum von Verwandlungen. Kontinua der Verwandlung, nicht abstrakte Gleichheits- und Ähnlichkeitsbezirke durchmißt die Übersetzung.
しかし、このような結合の独自性において言語領域にのみ見出される受胎と自発性の同時性に対して、言語は独自の言葉を持っています。そして、この言葉は名前における無名なものの受胎についても妥当します。それは事物の言語の人間の言語への翻訳です。翻訳の概念を言語理論の最も深い層において基礎づけることが必要です。なぜなら、翻訳の概念はあまりに射程が広く強力すぎて、時として考えられているように、何らかの観点において事後的に論じられうるものではないからです。翻訳の概念は、すべての高次言語が(神の言葉を除いて)他のすべての言語の翻訳として見なされうるという洞察において、その完全な意味を獲得します。言語の関係を異なる密度の媒体の関係として先に述べたことによって、言語の相互翻訳可能性が与えられています。翻訳は、変形の連続体を通じた一つの言語の他の言語への移行です。翻訳が通過するのは、変形の連続体であって、抽象的な同一性や類似性の領域ではありません。
Die Übersetzung der Sprache der Dinge in die des Menschen ist nicht nur Übersetzung des Stummen in das Lauthafte, sie ist die Übersetzung des Namenlosen in den Namen Das ist also die Übersetzung einer unvollkommenen Sprache in eine vollkommenere, sie kann nicht anders als etwas dazu tun, nämlich die Erkenntnis. Die Objektivität dieser Übersetzung ist aber in Gott verbürgt. Denn Gott hat die Dinge geschaffen, das schaffende Wort in ihnen ist der Keim des erkennenden Namens, wie Gott auch am Ende jedes Ding benannte, nachdem es geschaffen war. Aber offenbar ist diese Benennung nur der Ausdruck der Identität des schaffenden Wortes und des erkennenden Namens in Gott, nicht die vorhergenommene Lösung jener Aufgabe, die Gott ausdrücklich dem Menschen selbst zuschreibt: nämlich die Dinge zu benennen. Indem er die stumme namenlose Sprache der Dinge empfängt und sie in den Namen in Lauten überträgt, löst der Mensch diese Aufgabe. Unlösbar wäre sie, wäre nicht die Namensprache des Menschen und die namenlose der Dinge in Gott verwandt, entlassen aus demselben schaffenden Wort, das in den Dingen Mitteilung der Materie in magischer Gemeinschaft, im Menschen Sprache des Erkennens und Namens in seligem Geiste geworden wäre. Hamann sagt: »Alles, was der Mensch am Anfange hörte, mit Augen sah … und seine Hände betasteten, war … lebendiges Wort; denn Gott war das Wort. Mit diesem Worte im Mund und im Herzen war der Ursprung der Sprache so natürlich, so nahe und leicht, wie ein Kinderspiel … «. Der Maler Müller in seiner Dichtung »Adams erstes Erwachen und erste selige Nächte« läßt Gott mit diesen Worten den Menschen zur Namengebung aufrufen: »Mann von Erde, tritt nahe, am Anschauen werde vollkommner, vollkommner werde durchs Wort!« In dieser Verbindung von Anschauung und Benennung ist innerlich die mitteilende Stummheit der Dinge (der Tiere) auf die Wortsprache des Menschen zu gemeint, die sie im Namen aufnimmt. In demselben Kapitel der Dichtung spricht aus dem Dichter die Erkenntnis, daß nur das Wort, aus dem die Dinge geschaffen sind, ihre Benennung dem Menschen erlaubt, indem es sich in den mannigfachen Sprachen der Tiere, wenn auch stumm, mitteilt in dem Bild: Gott gibt den Tieren der Reihe nach ein Zeichen, auf das hin sie vor den Menschen zur Benennung treten. Auf eine fast sublime Weise ist so die Sprachgemeinschaft der stummen Schöpfung mit Gott im Bilde des Zeichens gegeben.
事物の言語の人間の言語への翻訳は、沈黙したものの音響のあるものへの翻訳であるだけでなく、無名なものの名前への翻訳です。これは、したがって不完全な言語のより完全な言語への翻訳であり、何かを付け加える、すなわち認識を付け加える以外にはありえません。しかし、この翻訳の客観性は神において保証されています。なぜなら神は事物を創造し、事物の中の創造する言葉は認識する名前の萌芽だからです。神もまた、すべての事物が創造された後で、最終的にそれぞれの事物を命名したのと同様に。しかし明らかに、この命名は神における創造する言葉と認識する名前の同一性の表現にすぎず、神が明示的に人間自身に帰する課題、すなわち事物を命名するという課題の先取りされた解決ではありません。人間は、事物の沈黙した無名の言語を受け取り、それを音響における名前に移すことによって、この課題を解決します。もし人間の名前言語と事物の無名言語が神において親族関係になく、同じ創造する言葉から発せられていなかったならば、この課題は解決不可能でしょう。その創造する言葉は、事物においては魔術的共同体における物質の伝達となり、人間においては至福の精神における認識と名前の言語となったのです。ハーマンは言います。「人間が最初に聞いたもの、目で見たもの…そして手で触れたものはすべて…生きた言葉であった。なぜなら神が言葉だったからである。この言葉を口と心に持って、言語の起源は子どもの遊びのように自然で、身近で、容易だった…」と。画家ミュラーは自分の詩『アダムの最初の目覚めと最初の至福の夜』において、神にこれらの言葉で人間を命名へと呼び出させています。「土の人よ、近づけ、直観によってより完全になれ、言葉によってより完全になれ!」と。この直観と命名の結合において、事物(動物)の伝達する沈黙が人間の言葉言語に向けられていることが内的に意味されており、言葉言語は名前においてそれらを受け入れます。同じ詩の章において、詩人から次の認識が語られています。事物が創造された言葉のみが人間にそれらの命名を許可するのであり、その言葉は、たとえ沈黙していても、動物の多様な言語において自らを伝達する、という認識が。それは次のような像においてです。神は動物たちに順番に一つの合図を与え、その合図によって動物たちは人間の前に命名のために歩み出る、という像において。このように、沈黙した被造物と神との言語共同体が、合図の像において、ほとんど崇高な仕方で与えられているのです。
Wie das stumme Wort im Dasein der Dinge so unendlich weit unter dem benennenden Wort in der Erkenntnis des Menschen zurückbleibt, wie wiederum dieses wohl unter dem schaffenden Wort Gottes, so ist der Grund für die Vielheit menschlicher Sprachen gegeben. Die Sprache der Dinge kann in die Sprache der Erkenntnis und des Namens nur in der Übersetzung eingehen – soviel Übersetzungen, soviel Sprachen, sobald nämlich der Mensch einmal aus dem paradiesischen Zustand, der nur eine Sprache kannte, gefallen ist. (Nach der Bibel stellt diese Folge der Austreibung aus dem Paradiese allerdings erst später sich ein.) Die paradiesische Sprache des Menschen muß die vollkommen erkennende gewesen sein; während später noch einmal alle Erkenntnis in der Mannigfaltigkeit der Sprache sich unendlich differenziert, auf einer niederen Stufe als Schöpfung im Namen überhaupt sich differenzieren mußte. Daß nämlich die Sprache des Paradieses vollkommen erkennend gewesen sei, vermag auch das Dasein des Baumes der Erkenntnis nicht zu verhehlen. Seine Äpfel sollten die Erkenntnis verleihen, was gut und böse sei. Gott aber hatte schon am siebenten Tage mit den Worten der Schöpfung erkannt. Und siehe, es war sehr gut. Die Erkenntnis, zu der die Schlange verführt, das Wissen, was gut sei und böse, ist namenlos. Es ist im tiefsten Sinne nichtig, und dieses Wissen eben selbst das einzige Böse, das der paradiesische Zustand kennt. Das Wissen um gut und böse verläßt den Namen, es ist eine Erkenntnis von außen, die unschöpferische Nachahmung des schaffenden Wortes. Der Name tritt aus sich selbst in dieser Erkenntnis heraus: Der Sündenfall ist die Geburtsstunde des menschlichen Wortes, in dem der Name nicht mehr unverletzt lebte, das aus der Namensprache, der erkennenden, man darf sagen: der immanenten eigenen Magie heraustrat, um ausdrücklich, von außen gleichsam, magisch zu werden. Das Wort soll etwas mitteilen (außer sich selbst). Das ist wirklich der Sündenfall des Sprachgeistes. Das Wort als äußerlich mitteilendes, gleichsam eine Parodie des ausdrücklich mittelbaren Wortes auf das ausdrücklich unmittelbare, das schaffende Gotteswort, und der Verfall des seligen Sprachgeistes, des adamitischen, der zwischen ihnen steht. Es besteht nämlich in der Tat zwischen dem Worte, welches nach der Verheißung der Schlange das Gute und Böse erkennt, und zwischen dem äußerlich mitteilenden Worte im Grunde Identität. Die Erkenntnis der Dinge beruht im Namen, die des Guten und Bösen ist aber in dem tiefen Sinne, in dem Kierkegaard dieses Wort faßt, »Geschwätz« und kennt nur eine Reinigung und Erhöhung, unter die denn auch der geschwätzige Mensch, der Sündige, gestellt wurde: das Gericht. Dem richtenden Wort ist allerdings die Erkenntnis von gut und böse unmittelbar. Seine Magie ist eine andere als die des Namens, aber gleich sehr Magie. Dieses richtende Wort verstößt die ersten Menschen aus dem Paradies; sie selbst haben es exzitiert, zufolge einem ewigen Gesetz, nach welchem dieses richtende Wort die Erweckung seiner selbst als die einzige, tiefste Schuld bestraft – und erwartet. Im Sündenfall, da die ewige Reinheit des Namens angetastet wurde, erhob sich die strengere Reinheit des richtenden Wortes, des Urteils. Für den Wesenszusammenhang der Sprache hat der Sündenfall eine dreifache Bedeutung (ohne seine sonstige hier zu erwähnen). Indem der Mensch aus der reinen Sprache des Namens heraustritt, macht er die Sprache zum Mittel (nämlich einer ihm unangemessenen Erkenntnis), damit auch an einem Teile jedenfalls zum bloßen Zeichen; und das hat später die Mehrheit der Sprachen zur Folge. Die zweite Bedeutung ist, daß nun aus dem Sündenfall als die Restitution der in ihm verletzten Unmittelbarkeit des Namens eine neue, die Magie des Urteils, sich erhebt, die nicht mehr selig in sich selbst ruht. Die dritte Bedeutung, deren Vermutung sich vielleicht wagen läßt, wäre, daß auch der Ursprung der Abstraktion als eines Vermögens des Sprachgeistes im Sündenfall zu suchen sei. Gut und böse nämlich stehen als unbenennbar, als namenlos außerhalb der Namensprache, die der Mensch eben im Abgrund dieser Fragestellung verläßt. Der Name bietet nun aber im Hinblick auf die bestehende Sprache nur den Grund, in dem ihre konkreten Elemente wurzeln. Die abstrakten Sprachelemente aber – so darf vielleicht vermutet werden – wurzeln im richtenden Worte, im Urteil. Die Unmittelbarkeit (das ist aber die sprachliche Wurzel) der Mitteilbarkeit der Abstraktion ist im richterlichen Urteil gelegen. Diese Unmittelbarkeit »in der Mitteilung der Abstraktion stellte sich richtend ein, als im Sündenfall der Mensch die Unmittelbarkeit in der Mitteilung des Konkreten, den Namen, verließ und in den Abgrund der Mittelbarkeit aller Mitteilung, des Wortes als Mittel, des eitlen Wortes verfiel, in den Abgrund des Geschwätzes. Denn – noch einmal soll das gesagt werden – Geschwätz war die Frage nach dem Gut und Böse in der Welt nach der Schöpfung. Der Baum der Erkenntnis stand nicht wegen der Aufschlüsse über Gut und Böse, die er zu geben vermocht hätte, im Garten Gottes, sondern als Wahrzeichen des Gerichts über den Fragenden. Diese ungeheure Ironie ist das Kennzeichen des mythischen Ursprungs des Rechtes.
事物の存在における沈黙した言葉が人間の認識における命名する言葉の下にとどまること、そしてこの命名する言葉がまた神の創造する言葉の下にとどまることが無限に遠いのと同様に、人間の言語の多様性の根拠が与えられています。事物の言語は認識と名前の言語へと翻訳においてのみ入ることができます。翻訳の数だけ言語の数があるのです。ひとたび人間がただ一つの言語のみを知っていた楽園の状態から堕落してしまえばです(聖書によれば、楽園からの追放のこの結果は確かにもっと後になって現れるのですが)。人間の楽園の言語は完全に認識する言語であったに違いありません。後にすべての認識が言語の多様性において無限に分化するのに対して、楽園の言語は、名前における創造よりも低い段階において一般に分化しなければならなかったのです。楽園の言語が完全に認識する言語であったということは、認識の樹の存在によっても隠すことはできません。その実は何が善で何が悪かの認識を与えるはずでした。しかし神は既に第七日に創造の言葉をもって認識していました。「見よ、それは非常に良かった」と。蛇が誘惑する認識、何が善で何が悪かという知識は、無名です。それは最も深い意味で無価値であり、この知識自体が楽園状態の知る唯一の悪なのです。善悪の知識は名前を離れます。それは外からの認識であり、創造する言葉の非創造的模倣です。名前はこの認識において自分自身から抜け出します。原罪は人間の言葉の誕生の時なのです。その言葉においてはもはや名前が無傷に生きることはなく、それは命名言語、認識する言語、内在的固有魔術と言ってもよい言語から抜け出て、明示的に、外部から言わば、魔術的になったのです。言葉は何かを(自分自身以外を)伝達すべきものとなりました。これが真に言語精神の原罪です。外的に伝達する言葉として、それは明示的に媒介された言葉の明示的に直接的な創造する神の言葉に対する言わばパロディーであり、その間に立つ至福の言語精神、アダム的言語精神の堕落なのです。蛇の約束に従って善悪を認識する言葉と外的に伝達する言葉との間には、実際のところ根本的に同一性が存在します。事物の認識は名前に基づきますが、善悪の認識は、キルケゴールがこの言葉を理解する深い意味において「おしゃべり」であり、ただ一つの浄化と高揚を知るのみです。おしゃべりな人間、罪ある人間もまたその下に置かれたのですが、それは審判です。審判する言葉にとって、善悪の認識は確かに直接的です。その魔術は名前の魔術とは異なりますが、同様に魔術です。この審判する言葉が最初の人間たちを楽園から追放します。人間たち自身がそれを興奮させたのです。永遠の法則に従って、この審判する言葉は自分自身の覚醒を唯一の最も深い罪として罰し—そして期待するのです。原罪において、名前の永遠の純粋性が傷つけられたとき、審判する言葉、判決のより厳格な純粋性が立ち上がりました。言語の本質連関にとって原罪は三重の意味を持ちます(ここではその他の意味については言及しません)。人間が名前の純粋な言語から抜け出ることによって、人間は言語を手段に(すなわち人間にふさわしくない認識の手段に)し、それによって少なくとも一部においては単なる記号にします。そして、これが後に言語の複数性をもたらすのです。第二の意味は、今や原罪から、その中で傷つけられた名前の直接性の回復として、新しい審判の魔術が立ち上がることです。それはもはや至福に自分自身の内に安らうことはありません。第三の意味は、その推測をあえて試みることができるかもしれませんが、言語精神の能力としての抽象の起源もまた原罪に求められるべきだということでしょう。善と悪は、命名不可能なもの、無名なものとして名前言語の外に立っており、人間はまさにこの問いの深淵において名前言語を離れるのです。名前は、既存の言語に関しては、その具体的要素が根ざす基盤のみを提供します。しかし抽象的言語要素は—そう推測してもよいでしょうが—審判する言葉、判決に根ざしています。抽象の伝達可能性の直接性(しかしそれは言語的根源です)は、司法的判決の中にあります。この直接性は「抽象の伝達において審判的に現れました。原罪において人間が具体的なものの伝達における直接性、名前を離れ、すべての伝達の媒介性の深淵、手段としての言葉の深淵、空虚な言葉の深淵、おしゃべりの深淵に陥ったときに」。なぜなら—もう一度言われるべきです—創造後の世界における善悪についての問いがおしゃべりだったからです。認識の樹は、それが善悪について与えることができたであろう教示のために神の園にあったのではなく、問う者に対する審判の標識としてあったのです。この巨大な皮肉が法の神話的起源の特徴なのです。
Nach dem Sündenfall, der in der Mittelbarmachung der Sprache den Grund zu ihrer Vielheit gelegt hatte, konnte es bis zur Sprachverwirrung nur noch ein Schritt sein. Da die Menschen die Reinheit des Namens verletzt hatten, brauchte nur noch die Abkehr von jenem Anschauen der Dinge, in dem deren Sprache dem Menschen eingeht, sich zu vollziehen, um die gemeinsame Grundlage des schon erschütterten Sprachgeistes den Menschen zu rauben. Zeichen müssen sich verwirren, wo sich die Dinge verwickeln. Zur Verknechtung der Sprache im Geschwätz tritt die Verknechtung der Dinge in der Narretei fast als deren unausbleibliche Folge. In dieser Abkehr von den Dingen, die die Verknechtung war, entstand der Plan des Turmbaus und die Sprachverwirrung mit ihm.
言語の媒介化において言語の多様性の根拠を置いた原罪の後、言語混乱までは、もはや一歩にすぎませんでした。人間が名前の純粋性を傷つけてしまっていたので、事物の言語が人間に入り込むような事物への直観からの背反が完成されるだけで、既に動揺していた言語精神の共通基盤を人間から奪うには十分でした。事物が混乱するところでは、記号も混乱しなければなりません。おしゃべりにおける言語の隷属化に対して、愚行における事物の隷属化が、その避けがたい結果としてほとんど付け加わります。隷属化であったこの事物からの背反において、塔の建設計画とそれとともに言語混乱が生まれたのです。
Das Leben des Menschen im reinen Sprachgeist war selig. Die Natur aber ist stumm. Es ist zwar im zweiten Kapitel der Genesis deutlich zu fühlen, wie diese vom Menschen benannte Stummheit selbst Seligkeit nur niederen Grades geworden ist. Der Maler Müller läßt Adam von den Tieren, die ihn verlassen, nachdem er sie benannt hat, sagen: »und sah an den Adel, wie sie von mir wegsprangen, darum daß ihnen der Mann einen Namen gab.« Nach dem Sündenfall aber ändert sich mit Gottes Wort, das den Acker verflucht, das Ansehen der Natur im tiefsten. Nun beginnt ihre andere Stummheit, die wir mit der tiefen Traurigkeit der Natur meinen. Es ist eine metaphysische Wahrheit, daß alle Natur zu klagen begönne, wenn Sprache ihr verliehen würde. (Wobei »Sprache verleihen« allerdings mehr ist als »machen, daß sie sprechen kann«.) Dieser Satz hat einen doppelten Sinn. Er bedeutet zuerst: sie würde über die Sprache selbst klagen. Sprachlosigkeit: das ist das große Leid der Natur (und um ihrer Erlösung willen ist Leben und Sprache des Menschen in der Natur, nicht allein, wie man vermutet, des Dichters). Zweitens sagt dieser Satz: sie würde klagen. Die Klage ist aber der undifferenzierteste, ohnmächtige Ausdruck der Sprache, sie enthält fast nur den sinnlichen Hauch; und wo auch nur Pflanzen rauschen, klingt immer eine Klage mit. Weil sie stumm ist, trauert die Natur. Doch noch tiefer führt in das Wesen der Natur die Umkehrung dieses Satzes ein: die Traurigkeit der Natur macht sie verstummen. Es ist in aller Trauer der tiefste Hang zur Sprachlosigkeit, und das ist unendlich viel mehr als Unfähigkeit oder Unlust zur Mitteilung. Das Traurige fühlt sich so durch und durch erkannt vom Unerkennbaren. Benannt zu sein – selbst wenn der Nennende ein Göttergleicher und Seliger ist – bleibt vielleicht immer eine Ahnung von Trauer. Wieviel mehr aber benannt zu sein, nicht aus der einen seligen Paradiesessprache der Namen, sondern aus den hunderten Menschensprachen, in denen der Namen schon welkte, und die dennoch nach Gottes Spruch die Dinge erkennen. Die Dinge haben keine Eigennamen außer in Gott. Denn Gott rief im schaffenden Wort freilich bei ihren Eigennamen sie hervor-, In der Sprache der Menschen aber sind sie überbenannt. Im Verhältnis der Menschensprachen zu der der Dinge liegt etwas, was man als »Überbenennung« annähernd bezeichnen kann: Überbenennung als tiefster sprachlicher Grund aller Traurigkeit und (vom Ding aus betrachtet) allen Verstummens. Die Überbenennung als sprachliches Wesen des Traurigen deutet auf ein anderes merkwürdiges Verhältnis der Sprache: auf die Überbestimmtheit, die im tragischen Verhältnis zwischen den Sprachen der sprechenden Menschen waltet.
純粋な言語精神における人間の生活は至福でした。しかし自然は沈黙しています。創世記第二章において、人間によって命名されたこの沈黙が、それ自体低い程度の至福となったということが明瞭に感じられます。画家ミュラーは、アダムに、彼が命名した後で彼を離れていく動物たちについて言わせています。「そして私は、人が彼らに名前を与えたために、彼らが私から跳び去っていく気高さを見た」と。しかし原罪の後、畑を呪う神の言葉とともに、自然の相貌が最も深いところで変わります。今や自然の別の沈黙が始まります。私たちがそれを自然の深い悲しみと呼ぶものです。もし言語が自然に与えられるならば、すべての自然が嘆き始めるであろうということは、形而上学的真理です(ここで「言語を与える」ということは「自然が話すことができるようにする」以上のことです)。この文は二重の意味を持ちます。第一に、自然は言語自体について嘆くであろうということを意味します。言語を持たないこと、それが自然の大きな苦悩です(そして自然の救済のために、人間の生命と言語が自然の中にあるのです。推測されているように詩人だけのためではなく)。第二に、この文は、自然が嘆くであろうということを言っています。しかし嘆きは言語の最も未分化で無力な表現であり、それはほとんど感覚的な息吹のみを含んでいます。そして植物がざわめくところにはどこでも、常に嘆きが響いています。自然は沈黙しているがゆえに悲しんでいます。しかし、この文の逆転は自然の本質へさらに深く導きます。自然の悲しみが自然を沈黙させるのです。すべての悲しみにおいて、言語を持たないことへの最も深い傾向があります。そして、それは伝達の無能力や伝達への無関心よりも無限に多くのことなのです。悲しむものは、認識不可能なものによって徹底的に認識されていると感じます。命名されること—たとえ命名者が神に等しく至福な者であっても—はおそらく常に悲しみの予感であり続けます。ましてや、一つの至福な楽園の名前言語からではなく、名前が既に萎れてしまった何百という人間言語から命名されることは、どれほど悲しいことでしょうか。それでもこれらの人間言語は神の言葉に従って事物を認識するのです。事物は神においてのほかには固有名を持ちません。なぜなら神は確かに創造する言葉において事物をその固有名で呼び出したからです。しかし人間の言語においては、事物は過剰に命名されています。人間言語の事物の言語への関係には、「過剰命名」とおおよそ名づけることができるものがあります。すべての悲しみの最も深い言語的根拠として、そして(事物の側から見れば)すべての沈黙の根拠としての過剰命名です。悲しむもののの言語的本質としての過剰命名は、言語の別の奇妙な関係を示しています。話す人間たちの言語間の悲劇的関係において支配する過剰規定性を。
Es gibt eine Sprache der Plastik, der Malerei, der Poesie. So wie die Sprache der Poesie in der Namensprache des Menschen, wenn nicht allein, so doch jedenfalls mit fundiert ist, ebenso ist es sehr wohl denkbar, daß die Sprache der Plastik oder Malerei etwa in gewissen Arten von Dingsprachen fundiert sei, daß in ihnen eine Obersetzung der Sprache der Dinge in eine unendlich viel höhere Sprache, aber doch vielleicht derselben Sphäre, vorliegt. Es handelt sich hier um namenlose, unakustische Sprachen, um Sprachen aus dem Material; dabei ist an die materiale Gemeinsamkeit der Dinge in ihrer Mitteilung zu denken.
造形芸術の言語、絵画の言語、詩の言語があります。詩の言語が人間の名前言語に、ただそれのみではないにしても、とにかく基礎づけられているように、造形芸術や絵画の言語が、たとえばある種の事物言語に基礎づけられていることは十分に考えられます。それらの中に、事物の言語の無限により高次の言語への翻訳が、しかしおそらく同じ領域の言語への翻訳が存在するのです。ここで問題になるのは、無名で非音響的な言語、素材から成る言語です。その際、事物がその伝達において持つ物質的共同性が考えられています。
Übrigens ist die Mitteilung der Dinge gewiß von einer solchen Art von Gemeinschaftlichkeit, daß sie die Welt überhaupt als ein ungeschiedenes Ganzes befaßt.
ところで、事物の伝達は確実にそのような種類の共同性を持っており、それは世界一般を分離されていない全体として捉えているのです。
Für die Erkenntnis der Kunstformen gilt der Versuch, sie alle als Sprachen aufzufassen und ihren Zusammenhang mit Natursprachen zu suchen. Ein Beispiel, das naheliegt, weil es der akustischen Sphäre angehört, ist die Verwandtschaft des Gesanges mit der Sprache der Vögel. Andererseits ist gewiß, daß die Sprache der Kunst sich nur in tiefster Beziehung zur Lehre von den Zeichen verstehen läßt. Ohne diese bleibt überhaupt jede Sprachphilosophie gänzlich fragmentarisch, weil die Beziehung zwischen Sprache und Zeichen (wofür die zwischen Menschensprache und Schrift nur ein ganz besonderes Beispiel bildet) ursprünglich und fundamental ist.
芸術形式の認識においては、それらすべてを言語として理解し、それらと自然言語との関連を探す試みが有効です。音響の領域に属するために身近な例は、歌と鳥の言語との親族関係です。他方で確実なのは、芸術の言語は記号論との最も深い関係においてのみ理解されうるということです。記号論なしには、あらゆる言語哲学がまったく断片的なものにとどまります。なぜなら言語と記号の関係(人間言語と文字の関係はそのまったく特殊な例にすぎませんが)は根源的で根本的だからです。
Dies gibt Gelegenheit, einen anderen Gegensatz zu bezeichnen, der das gesamte Gebiet der Sprache durchwaltet und wichtige Beziehungen zu dem erwähnten von Sprache in engerem Sinne und Zeichen hat, die doch durchaus nicht ohne weiteres mit diesem zusammenfällt. Es ist nämlich Sprache in jedem Falle nicht allein Mitteilung des Mitteilbaren, sondern zugleich Symbol des Nicht-Mitteilbaren. Diese symbolische Seite der Sprache hängt mit ihrer Beziehung zum Zeichen zusammen, aber erstreckt sich zum Beispiel in gewisser Beziehung auch über Name und Urteil. Diese haben nicht allein eine mitteilende, sondern höchstwahrscheinlich auch eine mit ihr eng verbundene symbolische Funktion, auf die hier ausdrücklich wenigstens nicht hingewiesen wurde.
このことは、言語の全領域を貫いて支配し、狭い意味での言語と記号との先に言及した対立に重要な関係を持つ、しかしそれと直ちに一致するわけでは決してない、別の対立を指摘する機会を与えます。すなわち言語は、いかなる場合においても、伝達可能なものの伝達であるだけでなく、同時に伝達不可能なもののシンボルでもあるのです。言語のこの象徴的側面は言語の記号への関係と結びついていますが、たとえば名前と判決にもある関係において広がっています。名前と判決は伝達的機能を持つだけでなく、極めて高い蓋然性をもって、それと密接に結合した象徴的機能をも持っているのですが、それについてはここでは明示的に指摘されませんでした。
Demnach bleibt nach diesen Erwägungen ein gereinigter Begriff von Sprache zurück, wenn der auch noch unvollkommen sein mag. Die Sprache eines Wesens ist das Medium, in dem sich sein geistiges Wesen mitteilt. Der ununterbrochene Strom dieser Mitteilung fließt durch die ganze Natur vom niedersten Existierenden bis zum Menschen und vom Menschen zu Gott. Der Mensch teilt sich Gott durch den Namen mit, den er der Natur und seinesgleichen (im Eigennamen) gibt, und der Natur gibt er den Namen nach der Mitteilung, die er von ihr empfängt, denn auch die ganze Natur ist von einer namenlosen stummen Sprache durchzogen, dem Residuum des schaffenden Gotteswortes, welches im Menschen als erkennender Name und über dem Menschen als richtendes Urteil schwebend sich erhalten hat. Die Sprache der Natur ist einer geheimen Losung zu vergleichen, die jeder Posten dem nächsten in seiner eigenen Sprache weitergibt, der Inhalt der Losung aber ist die Sprache des Postens selbst. Alle höhere Sprache ist Übersetzung der niederen, bis in der letzten Klarheit sich das Wort Gottes entfaltet, das die Einheit dieser Sprachbewegung ist.
したがって、これらの考察の後に、たとえまだ不完全であるかもしれませんが、浄化された言語概念が残ります。ある存在の言語は、その精神的本質が自らを伝達する媒体です。この伝達の途切れない流れは、最も低次の存在者から人間まで、そして人間から神まで、自然全体を通じて流れています。人間は、自分が自然と自分の同類に(固有名において)与える名前を通じて神に対して自らを伝達し、そして人間は自然から受け取る伝達に従って自然に名前を与えます。なぜなら自然全体もまた無名の沈黙した言語によって貫かれているからです。それは創造する神の言葉の残存物であり、人間においては認識する名前として、人間の上では審判する判決として浮遊しつつ保持されているのです。自然の言語は秘密の合言葉に比べることができます。各歩哨がそれぞれ自分の言語で次の歩哨に伝える合言葉ですが、その合言葉の内容は歩哨自身の言語なのです。すべての高次言語は低次言語の翻訳であり、ついには最後の明瞭さにおいて神の言葉が展開します。神の言葉がこの言語運動の統一なのです。